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Der Kronriedbach (Kroriadbach), einer der schönsten Bäche der Welt, wurde leider in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts zur Kloake und Kanalisation umfunktioniert. [ Vergrößerung der Photos durch Anklicken ] Der Kronriedbach heute
Fotos: Pit Fischer So sieht der Kronriedbach heute aus, bzw. nicht aus: er ist nämlich nicht mehr da. Wo einst ein wunderschöner lebendiger Bach floß, ist nur ein Weg geblieben. Der Bach läuft unterirdisch in Kanalrohren. Zynischerweise wurde auch noch ein Schild "Naturdenkmal" aufgestellt. Immerhin haben sie nach der Verdohlung wenigstens einige von den schönen alten Eschen stehengelassen. Weiter hinten (hier nicht im Bild) wird die B 32 (Ortsumfahrung der Bundesstraße, die momentan noch durch die Herbertinger und Kaiserstraße verläuft) den Weg und die benachbarten Krautländer kreuzen. (siehe auch unter Straßenbau) Wer sich an den Kronriedbach erinnert, als es ihn noch gab, mit seinem alten Eschenbestand, all seinen Bachforellen, Elritzen, Schlammbeißern, Bachflohkrebsen, mit seinen Wasser- und Uferpflanzen, Brückle und Trepple, wird bei diesem Anblick so wie der Photograph wehmütig gestimmt werden. Da treibts einem wirklich die Tränen in die Augen. Aber nicht genug! Es ist nie schlimm genug, als daß es nicht noch schlimmer kommen könnte: Immerhin gab es, wie die Bilder aus dem Jahr 2005 zeigen, statt des Kronriedbachs noch einen schönen, von alten Eschen bestandenen Weg entlang des Krautlandgebiets. Nun aber wird der Rest der Idylle auch noch durch den Neubau der Umgehungsstraße zerstört (siehe Bilder weiten unten auf dieser Seite).
Fotos: Pit Fischer, März 2010 Hier endet der Kronriedbach (linke 3 Fotos) und der Strebelbach (rechte 3 Fotos)
Foto: Pit Fischer Uferweg, Ecke Glockeneichweg. Wo ist das Ufer? Ufer von was? So gibt es heute paradoxerweise einen uferlosen Uferweg. Der Umweltbeauftragte der Stadt Bad Saulgau, Thomas Lehenherr, hat in der Nummer 39 des Saulgauer Stadtjournals in der Rubrik "Informationen über aktuelle städtische Themen" angekündigt: "(...) ein Teil des Kronried- und Strebelbachs wird renaturiert (...)". Sicherheitshalber wiederholen wir hier unsere jahrzehntealte Forderung: Geld ist schließlich im Überfluss vorhanden, wie man am Straßenbau sieht.
Ist das etwa schon die angekündigte Renaturierung des Kronriedbachs? Der geneigte Leser, die geneigte Leserin ahnen es bereits: mitnichten. Dies ist keine Renaturierung, sondern eine weitere Denaturierung. Fotos: Pit Fischer, März 2010
Fotos: Pit Fischer 2005 Blick vom Birkenwegbrückle auf den dicht mit Bäumen und Gesträuch bestandenen Oberlauf des Kronriedbachs
Fotos: Pit Fischer 2007 Frühling am Kronriedbach mit Blick auf Bondorf
Fotos: Pit Fischer September 2008 September-Blick auf den herrlichen Schwarzpappelbestand am Oberlauf des Kronriedbachs
Fotos: Pit Fischer 2009 Blick vom Birkenwegbrückle auf den Kronriedbach und seine Pappeln Beklemmend der Gedanke, wie der Oberlauf nach Fertigstellung der Ostumfahrung aussehen wird. Wir behalten die Sache im Auge. Leider besitzen wir kein einziges altes Foto vom Kronriedbach, als er noch nicht verdohlt war, auch keine Zeichnungen oder anderen Bilder. Wir haben all unsere Fotoalben, Kästen und Schachteln erfolglos durchgewühlt. Wer hat noch alte Bilder und würde uns diese zur Veröffentlichung auf dieser Seite zur Verfügung stellen? Die Redaktion besitzt einen Scanner und kann die Bilder problemlos digitalisieren. Ihren wertvollen Originalaufnahmen passiert nichts. Wer uns hier helfen möchte, kann gerne per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen: Glockeneich-Webredaktion, z.Hd. Pit Fischer (Webmaster), E-Mail: pit@glockeneich.de Wir würden uns riesig freuen, und außer uns interessiert es bestimmt noch viele Leute, wie der Kronriedbach früher ausgesehen hat. Er war nämlich traumhaft schön. Copyright & Co. © Copyright für die Bilder und Texte bei den AutorInnen Freie Nutzung und Weiterverbreitung für privaten Gebrauch, soziale Zwecke, Umweltschutz, Initiativen gegen Straßenbau etc. Wirtschaftlicher, krimineller und politischer Mißbrauch verboten Die Glockeneich Homepage wird präsentiert von Elvira von Seydlitz und dem guten alten URL-König
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